shapeimage 5shapeimage 3shapeimage 2shapeimage 4Marion Segeln

Über uns

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Woody Allen meint: "Die menschliche Existenz ist ein sehr schmerzhaftes, unangenehmes und mysteriöses Phänomen." Damit hat er sicherlich Recht, gerade als Komiker. Ob Hunger und Liebe oder Durst und Verachtung oder Gelächter und Wahnsinn die Welt zusammenhalten, bleibt einstweilen ungeklärt; fest steht immerhin, dass mit dem Theater eine der anregendsten Bewältigungsstrategien entwickelt wurde. 

Der Allümeurs-Truppe wird eine gewisse Neigung zum Lukullischen nachgesagt - ein weiterer Teilbereich, worin man es auf Erden einigermaßen aushalten kann. Interaktiv und mitfühlend zugleich, verschaffen die Repertoirestücke dem Publikum permanent Gelegenheit zu schlürfen und zu schlemmen, während sich die Akteure auf der Bühne abstrampeln müssen. 

Das sind im wesentlichen der als Bass-Bariton immer wieder auffällig gewordene Emmerich Pilz, die Impro-Legende Günter Weißkopf und die erfahrene Weltbrettsteherin Marion Bär. Geleitet wird das variable Ensemble mit Hauptsitz Heidelberg von Regisseurin Antje Reinhard, die u.a. viele Jahre lang die Vorgänger-Formation namens "les allumeurs d*astres" über die Klippen der Zeit und durch die Fährnisse des französisch-deutschen Kulturaustausches gelotst hat. 

Als Hausautor hält man sich Johannes Hucke, dessen Weinlesebücher tatsächlich gelesen werden. 

Was die Allümeurs zusammenführt, ist allen ein Rätsel, welches von Aufführung zu Aufführung gelöst wird; die Lichter, die sie anzünden, befinden sich im Publikum.

DIE ALLÜMEURS